Der DKTR – Deutscher Kreis für Transformation und Restrukturierung e.V. ist aus regionalen Kreisen hervorgegangen. Anfangs als Gespräch unter Praktikern, später als bewusste Plattform. Der Austausch war nie konfliktfrei – aber immer ernsthaft. Kontroverse war kein Risiko, sondern Methode.
Mit der Zeit hat sich der Kreis entlokalisiert. Nicht, weil Orte bedeutungslos wären, sondern weil Themen heute schneller reisen als Postleitzahlen. Wir denken national und handeln lokal. Dort, wo Menschen Verantwortung tragen und den Diskurs gestalten wollen, entstehen Beiräte. Sie kuratieren Inhalte, setzen Akzente und prägen den Ton.
Wir sind kein Verband mit Pflichtprogramm. Wir sind Gastgeber eines Gesprächs, das andere weiterführen. Unser Beitrag ist der Rahmen – in dem Erfahrung, Expertise und Irrtum auf Augenhöhe aufeinandertreffen.
Wir setzen Themen, nicht Trends. Trends kommen von selbst. Themen müssen erarbeitet werden – als These, als Einladung, als Zumutung.
Ein guter Abend beginnt mit einer präzisen Frage:
Was passiert, wenn wir die Effizienzlogik der vergangenen Dekade auf die kommende anwenden?
Wie verändern KI und Kapitalmärkte die Mechanik von Sanierung?
Wer trägt die soziale Bilanz einer Restrukturierung – und wer die politische?
Welche Rolle spielt der Staat, wenn er zugleich Regulator, Auftraggeber und Stakeholder ist?
Unser Fokus ist gesetzt, der Blick bewusst weit. Wirtschaft und Politik stehen im Zentrum. Interdisziplinarität ist kein Schlagwort, sondern Voraussetzung. Wir wählen Themen, die tragen – quer durch Branchen, Funktionen und Hierarchien.
Gesundheitswesen im Stresstest. Industrie unter Transformationsdruck. Immobilien zwischen Zinswende und Dekarbonisierung. Handel zwischen Plattform und Fläche. Wir suchen nicht die Schlagzeile, sondern die Stelle, an der es wehtut. Dort entsteht Erkenntnis.